KOMPETENZ DER SCHÜLER STEIGERN

 

Vaihinger Ferdinand-Steinbeis-Realschule trägt nun das Boris-Berufswahlsiegel

Fessler

Lehrerin Annette Elsäßer, Rektor Uwe Lehmann, Beauftragte für Berufsorientierung Claudia Queißer und der stellvertretende Schulleiter Christoph Neumann freuen sich über das Siegel. Foto: p

Vaihingen (p). Bei dem Berufswahlsiegel Boris handelt es sich um ein Zertifikat für Schulen, die ihre Schüler in vorbildlicher Weise auf die Berufswahl und die Arbeitswelt vorbereiten. Mit einem solchen darf sich seit Kurzem auch die Vaihinger Ferdinand-Steinbeis-Realschule schmücken.

Das Siegel berücksichtigt unterschiedliche Aspekte der Berufsorientierung an Schulen und will durch bessere Handlungsorientierung im Unterricht die Kompetenz der Schüler steigern sowie die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft durch Realbegegnungen und Lernortwechsel verbessern. Projektträger des Boris-Berufswahlsiegels-Baden-Württemberg sind der Industrie- und Handelskammertag Baden-Württemberg, der Handwerkstag Baden-Württemberg und die Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände.

An der Zertifizierung hat die Ferdinand-Steinbeis-Realschule in diesem Schuljahr teilgenommen. Im Rahmen einer Feierstunde bei der IHK in Stuttgart wurde am Donnerstag das Siegel an verschiedene Schulen verliehen. „Die Verleihung des Siegels erfolgt für drei Jahre und bestätigt die hervorragende Arbeit der Ferdinand-Steinbeis-Realschule im Bereich der Berufsorientierung“, berichtet die Schule.

Eine regionale Jury mit Experten aus Bildungsberatung, Betrieben und Schulen bewertete das Konzept der Berufsorientierung anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs und eines dreistündigen Audits.

Zusammenfassend wurde deutlich, dass die FSR im Feld der Berufswegeplanung sehr aktiv und engagiert ist und eine Vielzahl gut durchdachter Aktivitäten habe.

Die praxisnahe Einbindung berufsbezogener Themen in unterschiedliche Fächer sowie die Bandbreite an Aktionen, die unterschiedliche Schlüsselqualifikationen der Schüler fördern, begeisterte die Jury. Im abschließenden Auditbericht wurde besonders das große Engagement der Lehrkräfte und die Unterstützung durch die Schulleitung gewürdigt.

In großem Maße beeindruckt hat die Jury auch die breit gefächerten Evaluationsmaßnahmen sowie die schriftliche Dokumentation der Abläufe. Das Berufswahl-Siegel gilt für drei Jahre. Nach Ablauf dieser Zeit kann sich jede zertifizierte Schule für eine Rezertifizierung bewerben. Die Rezertifizierung besitzt dann eine Gültigkeit von fünf Jahren. Mit der Vergabe des Siegels soll angeregt werden, die Qualität und den Ideenreichtum dieser Schulmaßnahmen weiterzuführen und Impulse für andere Schulen zu geben.

Quelle: Vaihinger Kreiszeitung vom 16. Juli 2016