Starke Grundlagen für die Jüngsten
Die Schülerinnen und Schüler der unteren Klassen widmeten sich zunächst wichtigen Grundlagen erfolgreichen Lernens. Im Methodentraining ging es darum, den eigenen Schulalltag besser zu organisieren: Wie plane ich meine Hausaufgaben sinnvoll? Wie bereite ich mich strukturiert auf Klassenarbeiten vor? Und wie gelingt eine überzeugende Präsentation im Unterricht?
Darüber hinaus wurde die Lesekompetenz gezielt gefördert und die sogenannten „FSR-Basics“ – gemeinsam entwickelte Verhaltensregeln für ein respektvolles Miteinander – aufgefrischt und reflektiert.
Im Projekt „Katastrophenschutz“ richtete sich der Blick bereits in die Zukunft: Die Schülerinnen und Schüler bereiteten sich auf den Katastrophenschutztag am 18. April 2026 vor, zu dem auch die Schlossbergschule und die Ottmar-Mergenthaler-Realschule eingeladen sind. „Es ist spannend zu wissen, was man im Notfall tun muss- und dass wir das selbst mit vorbereiten dürfen“, erklärte ein Schüler stolz. Teamspiele unter dem Motto „Gemeinsam schaffen wir das“ stärkten dabei nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen. Im Bereich Medienerziehung setzten sich die Kinder zudem kritisch mit sozialen Netzwerken auseinander und diskutierten, wie ein verantwortungsvoller und sicherer Umgang im digitalen Raum gelingen kann.
Abwechslungsreiche Projekttage in Klasse 7
Auch die Siebtklässler erwartete ein vielseitiges Programm. In den Computerräumen erarbeiteten sie sich grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Excel, beschäftigten sich im Projekt „Fairtrade“ mit fairem Handel und globaler Verantwortung (siehe VKZ-Bericht vom 9. Februar 2026), ließen ihrer Kreativität beim Schreiben eigener Texte freien Lauf und vertieften ihre Methodenkompetenz.
Klasse 8 sammelt Praxiserfahrung
Im Schulhaus komplett gefehlt haben während der ganzen Woche die Achtklässler, sie absolvierten ihre erste vollständige Praktikumswoche. Nach einem eintägigen Einblick in Klasse 7 bedeutete dies nun eine ganze Woche Eintauchen in die Berufswelt – eine wertvolle Gelegenheit, Interessen zu prüfen, neue Erfahrungen zu sammeln und berufliche Perspektiven zu entwickeln.
„Zeig, was du kannst“ – Kreativität trifft Zukunftskompetenz
Besonders projektorientiert arbeiteten die Neuntklässler im Rahmen des Bildungsplanprojekts „Zeig, was du kannst“. Ziel ist es, zentrale Zukunftskompetenzen wie Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation und Kooperation zu stärken. Theoretisches Wissen wird dabei mit lebensnahen Fragestellungen verbunden – die individuellen Stärken der Jugendlichen stehen im Mittelpunkt.
Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Es entstanden liebevoll gestaltete Rezeptbücher, durchdachte Fitness- und Finanzpläne für den Alltag sowie eine organisierte Lebensmittelspendenaktion zugunsten des Vaihinger Tafelladens. Eine Gruppe plante ein modernes, nachhaltiges Wohnhaus und fertigte ein detailreiches Modell im Maßstab 1:100 mit Solarheizung, Photovoltaikanlage und Wärmepumpe an. Ein weiteres Team untersuchte die Bevölkerungsentwicklung Vaihingens und führte Interviews mit Bürgerinnen und Bürgern, um herauszufinden, was die Stadt besonders lebenswert macht. Die Ergebnisse wurden anschaulich und kreativ in einem Video präsentiert.
Prüfungsvorbereitung mit klarem Fokus
Für die Abschlussklassen standen hingegen konzentrierte und zielgerichtete Tage auf dem Programm: Intensive Prüfungsvorbereitung in Deutsch, Mathematik, Englisch und den Wahlpflichtfächern hatte oberste Priorität. „Natürlich ist es anstrengend“, meinte eine Zehntklässlerin, „aber es tut gut, sich noch einmal ganz gezielt vorbereiten zu können.“
Die erste FSR-Themenzeit hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielseitig, praxisnah und zukunftsorientiert Lernen an der Ferdinand-Steinbeis-Realschule gestaltet werden kann – drei Tage voller Engagement, Kreativität und neuer Erfahrungen- und sicherlich nicht die letzte Themenzeit ihrer Art.