Eines der Kriterien besagt, dass das Thema Fairtrade in unterschiedlichen Fächern in verschiedenen Klassenstufen behandelt wird. So befassten sich die Siebtklässler während der „FSR-Themenzeit“, in der kürzlich in den einzelnen Klassenstufen der Realschule für drei Tage projektartig gearbeitet wurde, mit dem fairen Handel von Kakao.
Zuerst informierten sich die Schülerinnen und Schüler anhand eines Films über Niedriglöhne, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit in den Kakaoplantagen. Außerdem lernten sie einerseits die Hauptanbaugebiete des Kakaos kennen, andererseits die Top Ten der Schokoladenkonsumenten weltweit. Anhand von Kakaobohnen und Kakonibs zum Anfassen, die vom Weltladen zur Verfügung gestellt wurden, erfuhren die Siebtklässler auch einiges über den Kakaobaum und dessen Anbau. In anschaulicher Weise wurde den Jugendlichen bewusst, wie sich der Verdienst an einer Tafel Schokolade auf die einzelnen, an der Produktion beteiligten Personen aufteilt- sowohl im konventionellen als auch im fairen Handel.
Durch die Vorstellung der Schokolade „fairafric“, die im Weltladen auch als „Faire Vaihinger Schokolade“ verkauft wird, erkannten die Schülerinnen und Schüler, dass der Handel mit Schokolade auch fair von statten gehen kann.
Diese Schokolade wird nämlich komplett in Ghana produziert, von den Kakaobohnen bis zur fertigen Tafel Schokolade. Die Schokolade ist biozertifiziert und vegan.
Diese Erfolgsgeschichte des fairen Handels beeindruckte die Jugendlichen, vor allem auch da sie zum Schluss sechs verschiedene Geschmacksrichtungen der fairen Schokolade probieren durften. Hier war für jeden Geschmack etwas dabei. Den Schülern wurde durch das Kurzprojekt bewusst, dass hinter jedem Produkt, das sie konsumieren, eine Geschichte von Menschen steckt, über die sie sich in Zukunft doch eher mal Gedanken machen.
