VAIHINGER AUSBILDUNGSMESSE 2026 KNACKT EINEN REKORD

 

Insgesamt 55 Betriebe, Firmen und Institutionen stellen sich, ihre Arbeit und Ausbildungsangebote bei der Vaihinger Ausbildungsmesse in der Stadthalle und im Foyer der Ferdinand-Steinbeis-Realschule vor – so viele wie noch nie. Für die Jugendlichen gibt es viel zu entdecken.

Gutes Miteinander von Unternehmen, Schulen und Stadt Insgesamt 55 Betriebe und Institutionen sind bei der 22. Auflage dabei – „so viele wie noch nie“, betont Barbara Ogbone, Leiterin des städtischen Amts für Bildung, Jugend, Sport und Vereine. Sie zeigten, in wie vielen Bereichen die jungen Leute tätig werden könnten – dafür gab’s ein großes Dankeschön. Auch die Schulen als Kooperationspartner sind eine feste Größe bei der Ausbildungsmesse. Und die Ferdinand-Steinbeis-Realschule war gleich mehrfach gefordert: Zum einen bot sie in ihrem Foyer Platz für weitere Stände, zum anderen übernahmen ihre Schülerinnen und Schüler die Bewirtung. Alexander Kachur, Vorsitzender des Gewerbevereins in-Vai, lobte das gute Miteinander; dass man sich untereinander kenne und dass man „wirklich Bock“ habe.

Bundeswehr ist gefragt

Bock haben offenbar auch viele auf die Bundeswehr, trotz kriselnder Zeiten. Oder vielleicht deswegen? „Man merkt, man braucht die Bundeswehr“, sagt Sebastian Lohner. Der Hauptfeldwebel vom Karriereberatungsbüro Stuttgart hat an diesem Vormittag viele Gespräche mit Jugendlichen. Generell sei das Interesse daran, was karrieretechnisch bei der Bundeswehr möglich sei, größer geworden.

Mehr Handwerk bei der Messe gewünscht

Auch wenn es dieses Jahr einen Rekord bei den Ausstellern gegeben hat, so hat Wirtschaftsförderer Martin Säurle noch Wünsche: Beispielsweise hätte er gerne mehr Handwerksbetriebe da. Während sich draußen, auf dem Pausenhof die Stuckateure zusammengetan haben, um ihr Metier in einem Showtruck zu präsentieren, steht Sarah Roser von der gleichnamigen Raumausstattung in der Stadthalle. Sie kennt die Messe von beiden Seiten, damals als Schülerin, heute als Vertreterin des Familienbetriebs. Sie findet gut, dass den Jugendlichen hier die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten gezeigt wird und dass sie Neues kennenlernen.

Einblick in die verschiedenen Berufsbilder

Kathrin Ebert von der Sozialstation geht es auch darum, den Jugendlichen zu erklären, was die Sozialstation macht. Viele haben schon mal die Autos auf der Straße gesehen, aber wieso genau sieht die Arbeit aus? Über berufliche Möglichkeiten wird auch am Stand von Ensinger Mineral-Heilquellen geredet. Dort stehen vorwiegend junge Leute Rede und Antwort. Wie Personalreferentin Julia Herdeg erklärt, werde darauf geachtet, dass immer Auszubildende mit dabei seien. Die dürften schließlich ziemlich genau wissen, was die Jugend bei der Berufswahl interessiert.

Quelle: Vaihinger Kreiszeitung vom 18.01.2026