SCHULLANDHEIM DER KLASSEN 7B UND 7C IN NIEDERSONDTHOFEN

 

Montag, 20.09.21

Morgens trafen wir uns am Vaihingen Bahnhof und fuhren mit dem Zug über Stuttgart und Ulm nach Niedersondthofen. Besonders spannend war der Aufenthalt in Stuttgart, bei dem wir die große Baustelle des Bahnhofs angeschaut haben. Weil wir einen Zug verpassten, hatten wir außerdem noch die Möglichkeit das Ulmer Münster anzuschauen. Als wir in Niedersonthofen eingetroffen sind, sind wir am See vorbei über Felder und Hügel über eineinhalb Stunden bei strahlendem Sonnenschein zur Jugendherberge gelaufen. Das Schullandheim hat uns allen sehr gefallen. Das Holzhaus hatte eine tolle Lage in den Bergen und wir hatten eine unglaubliche Aussicht auf das Allgäu. Im Haus selbst gab es viele versteckte Ecken zum Chillen und unsere Zimmer waren wie Höhlen aufgebaut, in denen wir es uns in den Matratzenlagern gemütlich machten. Wir konnten auf der großen Wiese vor dem Haus Fußball spielen (auch wenn wir eine ganze Weile den Fußball im Brombeergebüsch suchen mussten).

Dienstag, 21.09.21

Heute Morgen hat uns ein kunterbunt bemalter Bus nach einem leckeren Frühstück am Schullandheim abgeholt. Mit diesem Bus sind wir bis zu dem Berg namens Bärenköpfle gefahren. Der Bus hat uns am Fuße des Berges abgesetzt. Dann haben wir uns auf eine spannende Wanderung begeben: Wir sind an einer Gedenkstelle für ein Lawinenopfer vorbeigelaufen, haben an Almhütten eine Pause gemacht, sind durch Hohlwege geklettert und haben Kuhwiesen durchquert. Auf den Wiesenwegen haben wir Silberdisteln entdeckt. Nach vielen Pausen haben wir unser Ziel erreicht. Wir waren auf dem Gipfel angekommen, der 1451m hoch lag und haben 560 Höhenmeter geschafft. Am Gipfel des Bärenköpfle stand ein Gipfelkreuz zum Andenken an die Bären, die hier lebten. Von dort aus wanderten wir am Grat entlang bis zum Berg, der Mittag heißt. Als wir endlich am Gipfelkreuz waren, waren wir mächtig stolz auf uns! Auf dem Rückweg sind wir von hier aus mit dem Sessellift den Berg hinuntergefahren. Das war sehr spannend und für viele von uns das erste Mal Sessellift-Fahren. Wir hatten viel Spaß. Dann holte uns der kunterbunte Bus wieder ab und fuhr uns zurück ins Schullandheim. Zum Abendessen gab es Reis mit Geschnetzeltem. Abends haben wir noch Spiele gespielt. Danach sind wir alle schlafen gegangen.

Mittwoch, 22.09.21

Am Mittwoch machten wir unsere zweite gemeinsame Wanderung um den Stoffelberg. Der Weg war 12 km lang. Es ging über Wanderwege durch ein enges Tal. Immer wieder überquerten wir auf kleinen Brücken den Bach. Am Ende des Tals war ein großer Wasserfall, an den man direkt dran klettern konnte. Am Ende der Tour machten wir nochmal Pause am Gifelkreuz auf dem Stoffelberg. Am Abend machten wir eine Hüttenolympiade mit der Gruppe und forderten uns gegenseitig zu kleinen Wettkämpfen heraus.

Donnerstag, 23.09.21

Vormittags ging die Klasse 7c zum Floßbau während die 7b ein Hüttenquiz machte, am Nachmittag tauschten wir. Der Floßbau war super. Am See lagen Bretter, Seile und Tonnen bereit. In drei Gruppen fingen wir an unser Floß zu planen und zu bauen. Floßbaumeister Heinrich gab uns dabei gute Tipps. Nach ca. einer Stunde trugen wir die Floße ins Wasser – jetzt wurde es spannend. Halten sie? Sind sie gut gebaut? Tatsächlich konnten alle drei Gruppen das Wettrennen zur Plattform im See antreten. Auf der Rückfahrt begannen wir eine Seeschlacht, bei der am Ende alle Schüler und Lehrer im Wasser landeten. Der anschließende Hochweg in unseren nassen Sachen kam uns nach zwei Wandertagen schon gar nicht mehr so anstrengend vor, wie am ersten Tag. Abends sammelten wir Feuerholz und machten auf der Wiese an unserem Haus ein Lagerfeuer. Das war ein wirklich schöner Abschluss.